Energy Tune UP Februar 2017 – Integration und Öffnung

(For the English version view separate blog entry.)

Nichts ist in dieser Zeit wichtiger als ein immer tieferer innerer Fokus, um den es im Außen tanzen darf und tut. Und wie es das tut!

Die große Herausforderung ist es, in Deiner klaren Ausrichtung den zuweilen sehr intensiven Bewegungen zu folgen, Dich ihnen also nicht zu verschließen, und Dich gleichsam nicht von alten Ängsten, die derzeit verstärkt in den Menschen nach oben drängen, wegziehen zu lassen.

Etwa um die Mitte des Monats herum, also in der zweiten, dritten Februarwoche ist es energetisch sehr dicht, doch danach geht es in eine deutlich bemerkbare Öffnung. Wie das Kamel, das durch das Nadelöhr geht – so kann es sich teilweise anfühlen. Diese Integrationsphase erfordert und ermöglicht uns gleichzeitig, in einer noch umfassenderen Präsenz zu sein, in wirklich jedem Moment.  

So kann es nochmal zu einem richtigen inneren Aufruhr kommen, einer noch tieferen Form von Transformation, die sich aber nicht über lange Strecken hinzieht, wie es viele von Euch vielleicht aus der Vergangenheit kennen als einen Prozess mehrerer Monate, sondern eher kurz und prägnant, wie ein entschiedenes Hinspüren darauf, wie sehr Du Dir und Deinem Weg, Deinem inneren Weg vor allem, Deiner inneren Wahrheit, treu bist. Das, was danach folgt, ist wie die Ruhe nach dem Sturm oder das Aufklaren nach einem Gewitter. Diese einzigartige Stimmung, wenn sich die Sonne – die ohnehin immer da ist – wieder hinter den Wolken hervorwagt und die Natur mit ihren glitzernden Strahlen überzieht, was uns oftmals in magisches Staunen versetzt. Auch das darfst Du erleben!

Die aktuelle Integration ist also nichts, was gänzlich unbemerkt und leise stattfinden würde, sondern es werden punktuell wie kleine Feuerwerke entfacht. Doch mehr in dem Sinne: Schau’ es Dir nochmal an, ganz bewusst, und dann geh’ weiter! Auch wenn es intensiv ist und sich vielleicht zeitweise anders anfühlen mag, so liegt eine eindeutige Vorwärtsbewegung in dieser Zeitqualität.

Und selbst wenn Du in dieser Phase manchmal das Gefühl haben magst, in alte Ängste, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Depression zu verfallen und deswegen z.B. vermehrt schlaflose Nächte hast, so als könntest Du nicht weitergehen – Du kannst es! Wenn es nur das ist, was Du mitnimmst aus diesen Zeilen: Du kannst es! Lass’ dies Dein Mantra werden in diesen Tagen: „Ich kann es.“ Du bist viel stärker als Du glaubst, zu sein. Und damit ist keine Stärke gemeint, die Dich abschirmt von Deinen Gefühlen, die Dich stark sein lässt auf eine Art, wie Du es gelernt hast, stark zu sein – nämlich keine Schwäche zu zeigen. Erinnere Dich an Deine dunkelsten Stunden aus alten Zeiten – es gab’ immer etwas, was Dich hat weitergehen lassen, einen Sog, der Dich leise weitergetragen hat. Das ist die Stärke in Dir, von der ich hier spreche. Die Wahrheit, die Dich trägt, auch wenn Du selbst das Gefühl hast, Du seist vollkommen verlassen.

Viele von Euch kennen die Geschichte von den Spuren im Sand: Ein Menschenkind das am Strand entlangläuft, dreht sich um und bemerkt, dass streckenweise zwei Paar Fußspuren zu sehen sind und dann wieder nur ein Paar. Erschreckt wendet es sich an Gott, da doch gerade dies die schwersten Zeiten in seinem Leben waren. Und Gott sagt: „Mein liebes Kind, dort wo Du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich Dich getragen.“

Es ist die Ausdehnung des Bewusstseins in die Dimension des Göttlichen, die uns Menschen zeitweise an unsere Grenzen bringt. Doch wie kann Entwicklung stattfinden, wenn es immer, auch beim Einzelnen im Gleichen weitergehen soll? Ja, das mag sich der Mensch zuweilen wünschen, und wenn Du damit zufrieden bist, erfüllt und glücklich, dann ist dies wunderbar. Doch dann würdest Du auch diese Zeilen nicht lesen! Es trägt Dich weiter und Du, ja Du, geliebtes Menschenkind, hast in diesem Leben – gerade weil diese Zeit so ist, wie sie ist, mit all dem Weltgeschehen – die einzigartige Möglichkeit aufzuwachen. Dich im Erkennen von Allem und Nichts, was nur verschiedene Wörter für das ewig Eine, die Liebe sind, aus dieser heraus gemäß Deiner besonderen Einzigartigkeit zu entfalten.

Auch wenn ein Teil von Dir schon in den Startlöchern steht und ungeduldig mit den Hufen scharrt, weil Du das Gefühl hast, es ist jetzt schon Februar und Du bist immer noch an einem Punkt, an dem Du nicht genau weißt, welchen Schritt Du gehen sollst (interessanterweise gehen sie Dich, nein?) und Du Dich eher so fühlst, als bräuchtest Du noch Zeit für Dich – hab’ einfach noch ein bisschen Geduld. Diese beiden ersten Monate des Jahres sind auf eine Art in sich gewandte und Fundament schaffende Monate, denn wenn es dann auf einmal losgeht und wirklich aufbricht um Dich herum, dann bedarf es auch der inneren Haltung, dem gewachsen zu sein. Weil dann wird dieses Jahr ganz schön anziehen, nicht nur in der aktuell erfahrbaren Schnelligkeit, sondern auch in der Bewegung. Dann können auf einmal Sachen losgehen, die viele von Euch im Stillen und ganz unsichtbar von der Welt – auch in Form von inneren Prozessen in zum Teil langen Jahren – vorbereitet haben. Wie bei einem Zahnrad, was ineinandergreift – klick klack. So wird es erlebbar. Manifest.

Wenn sich tiefe Themen, besonders Ängste oder auch (alte) körperliche Symptome zeigen, und dabei Widerstände aufkommen, dann versuche in der Beobachterrolle zu bleiben, und sie eher wie gute Bekannte zu sehen, Vertraute fast schon, weil sie Dich den Großteil Deines Lebens begleitet haben. Das heißt aber nicht, dass Du Dich von Ihnen wegtragen lassen musst, wie es vielleicht früher noch geschehen ist. Du bist jetzt in der Kraft und auch in einer anderen, weil bewussteren Entscheidungsfreiheit, zu sagen: „Ja, ich sehe Dich!“ UND „Ich gehe weiter!“ Dies ist ein ganz entscheidendes Momentum! Interessanterweise, wenn Du die Angst da sein lassen kannst und mit ihr (nicht unbedingt auf dem Fahrersitz, aber auf der Rückbank durchaus) gemeinsam vorwärtsgehst, dann kann ein Raum aufgehen, der Dir eine völlig neue Perspektive offenbart. Es ist ein bisschen wie eine Schallmauer zu durchbrechen und dann wird es auf einmal weit. Eine Öffnung für all das, was in diesem neuen Jahr 2017 geschehen darf.

Wenn Dich bis jetzt gefühlt immer noch etwas innerlich wie zurückgehalten hat aus irgendwelchen Gründen, egal in welchem Bereich, bewusst oder unbewusst, ist die Öffnung damit verbunden, dass dieses Seil zwischen Dir und der Welt wie durchtrennt wird. Es geschieht, weil Du geschehen lässt. Diese Öffnung ist verbunden mit einem stetigen, sichtbaren Ausdruck in der Welt in den kommenden Monaten. Nicht in Form von einem großen Sprung, einem big bang und alles ist auf einmal anders, sondern es entsteht, ist da. Weil Du da bist. Mit einer anderen Art von Selbstverständlichkeit und Bereitschaft. Einer Bereitschaft, die nicht mehr nur fragt, was die Welt mir geben kann oder zu geben hat, sondern auch und vielmehr, wie ich mich der Welt schenken kann.

Was kann Dich unterstützen in dieser Zeit?

Letztlich so wenig Ablenkung von außen wie möglich. Mehrmals am Tag ein paar Minuten des Innehaltens können in dieser hochfrequenten Zeit für manche hilfreicher sein, als z.B. lange Blöcke der Meditation. Versuche auch einmal bewusst (und ganz wertneutral, aber ehrlich) Deine Einflüsse im Außen wahrzunehmen – also was saugt Dich förmlich auf oder aus, wo wirst Du von Dir weggezogen und lässt es auch zu. Ist es das Thema Geld, eine gleichwie geartete, nervenaufreibende Beziehung oder vielleicht Dein Aussehen, Status und Figur? Diese Krafträuber und Götzenbilder wirklich zu identifizieren UND ihnen immer weniger Macht zu geben, das sind die wichtigen Lernprozesse und Geschenke in diesen Tagen.

Es ist auf jeden Fall ein aufregend-bewegter Monat, der den Boden für tiefgreifende, sichtliche Veränderungen bereitet. Für viele kann es auch sehr wertvoll sein, sich in dieser ganz intensiven Zeit zurückziehen, z.B. auf ein Retreat zu gehen oder eine Kur. Das, was angeschaut werden will, wird trotzdem nicht ausbleiben bzw. gerade da seinen Raum finden. Doch warum nicht an einem Ort, der einen geschützten, liebevoll gehaltenen Rahmen bietet und wo nicht so viel Ablenkung durch äußere Bewegung stattfindet wie im „normalen“ Alltag? Flucht ist damit nicht gemeint. Eher eine fürsorgliche Wertschätzung der eigenen Bedürfnisse, Entfaltung und Befreiung.

 

Die Stille offenbart alles und noch viel mehr.

 

In diesem Sinne wünsche Euch allen einen wundervollen, wegbereitenden Monat!  

 

In Liebe.

Tina. 

 

SPEZIELLES ANGEBOT DIESEN MONAT: Wenn Du noch nicht mit mir gearbeitet hast, dann schenke ich Dir die ersten 20-Minuten für ein persönliches Reading und für die restlichen 40-Minuten, wenn Du noch weiterarbeiten möchtest, bezahlst Du die Hälfte vom normalen Preis. Ein kurzer Monat, doch weil er so intensiv ist – ein kleiner Boost! :)

Für Informationen zu den Einzelsitzungen und Termine vor Ort, via Skype oder Telefon könnt Ihr mich gerne anrufen mobil unter +49 179 4600153 oder Ihr schreibt eine Email an mail@tinaguthknecht.com

Ich freue mich auf Dich! 

PS: Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, was Euch beim Lesen des ETUP bewegt. Berührt es etwas in deinem Leben? Schreibt und teilt gerne Euren Kommentar, hier oder auf meiner Facebook Seite. Es ist auch für mich schön, auf diese Art mit Euch allen in Verbindung zu sein! 

TINA GUTHKNECHT
Intuitive Coach | Autorin

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