Energy Tune UP Juli 2016 – Sichtbarkeit und Verletzlichkeit

(For the English version view separate blog entry.)

Die Themen der Sichtbarkeit und Verletzlichkeit gehen ganz stark mit der eigenen Wertschätzung und Selbstliebe Hand in Hand.

War es doch ein Jahr, indem bisher sehr viel Introspektion, innere Prozesse und nochmalige Auseinandersetzung mit alten Dingen vorherrschend waren, so kommt es jetzt, im Juli, zu einer ersten kleinen energetischen Wende – vergleichbar wie wenn man beim Ballspiel dribbelnd nach vorne geht. Es ist unsere klare und eindeutige Präsenz im Außen, die nun entscheidende Impulse setzt, ohne dabei fest und hart zu sein.

Dieser Monat ist eine Einladung, sich „im Gehen“ auszudehnen. Dabei ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jede neue Herausforderung ist erstmal unbekannt und damit möglicherweise oder sehr wahrscheinlich auch beängstigend. Doch ist es oft die Größe der Aufgabe, die Angst macht. Gehe immer nur den nächsten Schritt, setze einen Fuß vor den anderen. Das kannst du, ohne Zweifel. Wenn du in die direkte Erfahrung gehst, dann können sich all diese Bilder und Vorstellungen „wie schrecklich etwas sein wird“ über den Prozess des Gehens in innere Stärke, Kraft und Freude verwandeln.

Und vor allem müssen wir die Schritte nicht alleine tun. Gehen ja! Doch wenn wir die Hand austrecken, dann können wir uns auch überraschen lassen, was sich uns an Händen entgegen reicht und was sich aus der Spontanität heraus entwickelt, im Fluss, ohne einen absolut fertigen Plan. Es entstehen aus dieser Spontanität heraus oft Dinge, die man gar nicht vorhersehen kann und in der Öffnung liegen Bewegungen, die man nicht für möglich gehalten hätte. Wichtig ist, dass wir unsere Schutzmauern einfahren und uns der Welt zeigen. Es mag vielleicht ein bisschen paradox klingen, doch geht es darum, zu verstehen – wenn wir uns bewaffnen (nicht nur symbolisch), was erwarten wir, wie andere auf uns zukommen? Indem du versuchst, dich zu schützen, erschaffst du Angriff. Sobald du dich selbst zeigst, gibst du auch anderen eine Chance, sich zu zeigen. Dazu bedarf es Mut, keine Frage. Haben wir doch in den meisten Fällen etwas Anderes gelernt. Und damit ist nicht gemeint, blindlings in offene Messer zu rennen. Wenn wir jedoch unser Herz verschließen, weil wir einmal von einem Menschen verletzt wurden, so fügen wir uns am Ende selbst das größte Leid zu.

Es ist an der Zeit, sich auszutauschen, zu vernetzen und sich gegenseitig mit seinen Gaben zu bereichern! Dieser Monat hat etwas sehr Kreatives und Schöpferisches in einer absolut wegweisenden Form was Kooperationen und Verbindungen betrifft. Das „Einzelkämpfertum“ ist wirklich vorbei und wenn du immer noch das Gefühl hast, es ist alles anstrengend, dann hat es vielleicht damit zu tun, dass du dich noch zu wenig öffnest und dich noch zu wenig in deinen wahren Bedürfnissen zeigst. Und das ist keineswegs Schwäche. Häufig wird es so negativ bewertet. Doch diese Bewertung ist ganz und gar unnötig. Heißt es, dass du keine Bedürfnisse haben darfst? Dass du in allem perfekt sein muss? Das ist völliger Irrglaube! Wir können buchstäblich nicht in allem perfekt sein und sind auch nicht in diesem Sinne erschaffen. So gibt es Menschen, denen liegt das Eine mehr (praktisch oder auf zwischenmenschlicher Ebene) und es gibt Menschen, denen liegt das Andere mehr. Sich in diesem Sinne zusammenzutun, hat nichts mit Abhängigkeit zu tun, sondern mit wertvoller Ergänzung. Das ist Co-Kreieren! Am Ende geht es nur um Berührung – darum, uns gegenseitig zu berühren.

Ja – DU bist wichtig in dieser Welt. Du bist auf diese Welt gekommen, ansonsten wäre es anders und deine Stimme zählt. Laut oder leise. Du entscheidest. Es geht vielmehr um die Energie dahinter. Bist du nur leise, weil du dich versteckst? Vor was? Vor wem? Warum? Gehe dem nach! Ja, es ist ein Prozess. Doch du lernst dich dabei kennen und verstehen, was dich handeln lässt, wie du handelst – was nicht unbedingt immer deiner wahren Natur entsprechen muss. Zu glauben, dein Dasein hätte keine Bedeutung und wäre nicht gewollt, ist ein unbewusstes Gedankenmuster, das wahrscheinlich sehr alt ist. Du bist hier und du bist ein Geschenk für die Welt allein aufgrund dieser Tatsache. Lerne, dem zu vertrauen, und hole dir Menschen in dein Leben, die genau das in dir sehen – dich, wie du wirklich bist, nicht wie du am optimalsten in ihren Augen funktionierst.

Aus der eigenen Komfortzone herauszutreten, kann für jeden einzelnen eine andere Aufgabe bedeuten. Für den einen heißt es, sich in der Partnerschaft authentisch zu zeigen, für den anderen geht es grundsätzlich um Beziehung(en) im weitesten Sinne und für den dritten darum, sein Herzbusiness zu leben. In jedem Fall bedeutet es, dass du aufrichtig und nachhaltig – auch wenn es nicht immer leicht ist – für das gehst, was du leben möchtest, was deine Wahrheit ist; dass du dich in dem, was du fühlst, ernst nimmst. In dieser Zeit der hohen Energiefrequenz ist es essentiell wichtig, dass du dir mehrmals am Tag kurze Momente der Stille (2-3 Minuten reichen oft schon) einräumst, um dich bewusst wieder „einzufangen“, solltest du dir selbst über die äußeren Reize und Einflüsse verloren gegangen sein (besonders die sehr Empathischen unter euch). Weißt du was und wie du leben möchtest? Was ist dein Wunschgefühl? Hast du dir diese Frage schon einmal klar, konkret, bewusst beantwortet? Es lohnt sich! Schreibe es auf!

Schau’ dir diesen wunderschönen Schmetterling an! Der Schmetterling, der aus der Verpuppung einer Raupe entsteht. Im Schamanischen ist der Schmetterling ein Krafttier. Er steht für Qualitäten wie Freude, Leichtigkeit und Wandel. Es ist jetzt an der Zeit deinen Kokon zu verlassen. Lass dich beflügeln und an andere Ort bringen, zu anderen Menschen. Darin verborgen liegt auch das Geheimnis der Einfachheit. Einfach sein ist gar nicht so leicht und fast schon eine in Vergessenheit geratene Sache. Du musst gehen lassen, um einfach zu sein. Deshalb sind die Menschen oft lieber kompliziert. Die Wertschätzung von Details und Kleinigkeiten auf dem Weg kann dabei vollkommen neue Türen öffnen. Wer achtsam ist für das Detail, beginnt darin die ganze Schöpfung zu sehen. Schmetterling flieg!

Erlaube dir, sanft und empfänglich zu sein! Unabhängig davon, ob du ein Mann bist, der das liest, oder eine Frau... ;)

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Monat!

 

LOVE.
Tina.

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TINA GUTHKNECHT
Intuitive Coach | Autorin

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