Energy Tune UP März 2017 – Alte Glaubenssätze und hohe Energien

(For the English version view separate blog entry.)

Um zu verstehen, was derzeit los ist (im Einzelnen und in einem umfassenderen Sinne), müssen wir die gegenwärtig herrschenden Energien und die beeinflussenden Faktoren, mit denen wir zu tun haben, einmal genauer anschauen.

Wir befinden uns in einer Zeitenwende, in der grundsätzlich die Energiefrequenz um ein Vielfaches angehoben ist.

Diese Veränderungen der Frequenzen sind wissenschaftlich nachgewiesen, d.h. diese Phänomene – selbst wenn man sich ihnen noch so verweigern möchte – lassen sich nicht mehr abtun als esoterisch. Sie werden seit vielen Jahrzehnten, genau genommen seit den 1950er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als erstes von dem deutschen Physiker Winfried Otto Schuhmann, untersucht, und sind nach ihm als Schumann-Resonanz benannt.

Was misst die Schumann-Resonanz?

Die Schumann Resonanz misst die elektromagnetische Basisfrequenz auf der Erde. Sie lag seit dem Beginn ihrer Messung fast durchgehend bei einem Wert von 7,83 Hz.

Warum hat sie für den Menschen eine solche Relevanz?

Diese Frequenz ist, an was sich unsere Gehirnwellen im normalen Wachzustand unseres Bewusstseins ausrichten.

Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ging sie nun im flotten Wechsel auf und ab und erreichte zwischen 10 und 15 Hz, am 31. Januar dieses Jahres sogar einen vorläufigen Höhepunkt von 36 Hz.

Ihr ahnt vielleicht schon, auf was das hinausläuft...

Durch die Erhöhung der Frequenz wird unser System wie unter permanenten Stress gesetzt. Die Amygdala (der Teil unseres Gehirns, wo die Kampf- oder Fluchtreaktion, aber auch die Motivation freigesetzt wird) ist kontinuierlich stimuliert und drückt so unsere ganzen alten Angstmuster an die Oberfläche. Wir alle tragen unser Gepäck aus der Vergangenheit: Traumata, Ängste, programmierte gesellschaftliche Muster, die tief in unserem energetischen System verankert sind. Das sind energetische Blockaden, die die Energie daran hindern, so zu fließen, wie sie sollte.

Die natürliche Reaktion darauf ist, dass die Menschen sich schlecht fühlen und diese Ängste als etwas Negatives interpretieren und innerlich abwehren. Doch das hält uns in der Spirale! Es wird uns immer mehr wie aufspreizen oder uns jegliche Energie entziehen, wenn wir uns weiterhin in so niedrigen Energien aufhalten. Diese sind geknüpft an unsere – meist unbewussten – Muster und Grundüberzeugungen, die nicht in Übereinstimmung sind mit der hohen allgemeinen Frequenz. Und: Man kann Energien nicht einfach loslassen, sondern man kann sie nur umwandeln!

Was heißt das also?

Um diese Energien aufzulösen, sind zwei wesentliche Dinge wichtig, die vielleicht erstmal paradox erscheinen für den menschlichen Verstand, doch so arbeiten die universellen Energien: Das eine ist die Veränderung der Haltung gegenüber den Dingen die uns widerfahren als eine dankbare Möglichkeit, um diese Ängste und Muster zu befreien. Das andere ist, gleichzeitig die Gefühle wie den Schmerz oder die Traurigkeit zuzulassen und vollständig zu fühlen. Den Emotionen so zu erlauben, die Energie zu verarbeiten, durchfließen zu lassen und damit schließlich aus dem Organismus zu lösen.

Wenn Du z.B. in einer belastenden Lebenssituation steckst oder einem Menschen begegnest, und siehst Dich mit Themen wie Angst, Neid oder Frustration konfrontiert, dann hast Du die Wahl als Mensch darauf in der gleichen Art und Weise (und damit Schwingung) zu reagieren, vielleicht mit Wut und Aggression. Oder Du kannst eine andere Einstellung dem gegenüber einnehmen. Das ist das Entscheidende! Es hat weniger mit „positivem Denken“ zu tun, als damit, dass Du es wirklich willst! Und es ist nicht immer einfach, gerade weil vieles oft unbewusst ist. Doch die Dinge erscheinen Dir als ein Spiegel, weil es auch Teile in Dir sind, die noch nicht erlöst sind, also in Dir selbst auf eine Art virulent sind. Allzu oft gehen wir dagegen in Abwehr, denn es sind meist genau die Dinge, die wir in uns selber nicht sehen wollen oder glauben, wir tragen die weiße Weste bzw. der Überzeugung sind, dass das, was wir in anderen sehen, überhaupt nichts mit uns zu tun hat. Wisse einfach, wenn Du es im anderen siehst, dann ist es genauso ein Thema in Dir. Daher ist die Bewertung und Beurteilung von anderen ein so heikles Thema – nicht nur, weil wir damit über den anderen richten, sondern auch über uns selbst.

Wir könnten also dem Ganzen in einer Haltung begegnen, in der wir sagen: „Danke! Danke, dass mir das gezeigt wird. Und Danke, dass ich die Möglichkeit habe, diesen Punkt in mir anzuschauen und aufzulösen.“ So nehmen wir eine Haltung von Dankbarkeit und Liebe ein, die automatisch eine hohe Frequenz hat im Unterschied zu Energien wie Angst, Wut und Traurigkeit, die grundsätzlich eher eine niedrige Energie haben. Das, nochmal, hat jedoch nichts damit zu tun, keine Gefühle mehr zu fühlen. Im Gegenteil! Der Prozess des Aufwachens geht darüber, wieder (!) unsere Gefühle zu fühlen und dadurch tiefer zu sinken. D.h. alles da sein lassen, nur in einem reaktiven Modus ist keinem geholfen. Je hochfrequenter wir schwingen, umso mehr heben wir das Gegenüber oder das, was ist, in eine andere Frequenz.

Wenn beide nun da unten „schwimmen“, dann sackt alles nur noch mehr ab. Wenn wir hingegen die alten Kreisläufe des Geistes übersteigen, durchbrechen und nicht in gleicher Weise reagieren, dann unterstützen wir auch den anderen dabei, an diese Energieform anzuknüpfen. Dann ist ein ganz anderes Miteinander möglich, eine völlig andere Form von Konfliktlösung, und das ist im Kleinen wie im Großen das Gleiche. Da geht es sowohl um zwischenmenschliche Beziehungen, um intime Partnerschaften als auch um politisch und globale Entscheidungen, was jedoch nicht bedeutet, in einer ungesunden, zehrenden Situation zu verharren! Es geht um die innere Wandlung! Und an diesem Punkt befinden wir uns als Einzelner, der dieses Stadium durchläuft, und als Gesellschaft und Welt im Gesamten, ganz aktuell.

Also ist diese Zeit, in der wir leben, eine unglaubliche Chance! Und Erwachen heißt eben auch, dass man wegkommen darf von der Vorstellung – mir wird eine Pille gegeben und dann ist alles wieder gut. Oder ich bekomme irgendeine besondere Behandlung und dann wird mir dies oder das „weggenommen“. Erwachen kann, selbst wenn das machen vielleicht nicht gefallen wird, erstmal bedeuten, dass es zu einer Erstverschlimmerung kommt. Ja, wenn man die (Ur-)Wunde heilt, tut es oft am Anfang mehr weh. Oder wenn man Dinge zum ersten Mal an sich heranlässt, an sich wahrnimmt, und das wirklich mal praktiziert mit der Schattenarbeit z.B. oder der Arbeit mit den Glaubensätzen, dann kommt oftmals auch eine Bestürzung über einen selbst hoch. Oder der Schmerz oder die Traurigkeit, die gefühlt werden wollen, und die meist unter der nach außen bzw. häufig gegen sich selbst gerichteten Aggression und Wut liegen. 

Gedankenhygiene ist das Superstichwort in diesen Tagen!

Denn die Manifestation dessen, was Du denkst, wird in der Zeit, in der wir leben, immer direkter und schneller passieren – in alle Richtungen! Das ist die gute Nachricht! :)

Die kommenden Wochen haben eine sehr unterstützend, öffnende Energie für diese Prozesse mit einem hohen Entwicklungspotential. So dass man wirklich den „Stand“ in sich gewinnt und eine viel größere Klarheit, Authentizität und innere Ruhe eintritt, eintreten kann. Ich hatte ja schon im Februar von einer Öffnung gesprochen zum Ende des Monats hin, die sich durch die nächsten Wochen zieht. Das beinhaltet jedoch auch, dass der Mensch – um zur Erkenntnis zu gelangen – gewisse Stadien durchläuft, was das vorher Gesagte miteinschließt. In der Haltung, dem mit Dankbarkeit und Liebe zu begegnen, gewinnt es – Dein Leben, Deine Lebenssituation – eine völlig andere Qualität.

Es ist auch ein Phänomen in diesen Tagen, dass unsere Körper, insbesondere die in den Zellstrukturen gespeicherten Informationen, sehr stark angesprochen werden. Die meisten Menschen haben wie eine Form von „Ur-Wunde“, d.h. einen Schmerz, der sich auch physisch, an einer bestimmten Stelle im Körper, manifestiert hat. Er ist manchmal über eine kontinuierliche Zeit hin präsent, dann wieder weg, dann kommt er wieder. Hast Du vielleicht auch so eine vermeintliche „Schwachstelle“? Für viele ist es ein Schmerz in der Herzregion, im Schulter- oder Brustkorbbereich, Rücken oft generell. So hast Du z.B. das Gefühl, Dir liegt wie ein Brett quer auf der Brust und Du kannst gar nicht richtig tiefer atmen oder wie ein Rohr, was sich durch das Herz bohrt. Bei manchen Frauen ist es ein Schmerz im Unterleib, es kann auch einfach die Ferse sein (Punkt des Loslassens!) oder die Augen (Sieh’ hin!). Oder aber das körperliche Bewusstsein konnte sich in dieser Feinheit – sowohl bei Frauen als auch bei Männern – noch gar nicht so ausgeprägt entwickeln, weil der Körper auf eine Art gestählt wurde, also mit einem Muskelpanzer überzogen ist, was nicht selten ein schützender Panzer ist (das Gleiche bei einem „Zuviel“ an Leibesfülle), der sich nun auch ganz langsam öffnen darf. Im ganz buchstäblichen und im übertragenen Sinne!

Was essentiell wichtig ist in dieser Zeit, sind physische Betätigungen, die den Körper lösen. Bei allem, was so extrem physisch ist, hinterfrage Dich einfach einen Moment, warum Du es machst. Du tust gut daran, Dir sanft und unterstützend zu begegnen – aktiv zu sein, kontinuierlich dran’ zu bleiben, aber vor allem achtsam. Gleichmäßige, kräftigende Bewegungen wie Wandern, Schwimmen, Yoga und all solche Übungen, wo die Körperwahrnehmung, die uns auch an diese Punkte führt, noch mehr ins Bewusstsein treten darf, sind wunderbar. Nicht jeder, der Yoga übt, entwickelt dabei eine Körperwahrnehmung und ein Bewusstsein für seinen Körper, wenn es auch hier am Ende nur um die äußere Erscheinung geht. Das also als vorrangige Sache! Und natürlich ist nichts auszusetzen daran, wenn man sagt, dass man sich einmal die Woche so richtig auspowern möchte, doch im Sinne einer Bewusstwerdung für das, was darunterliegt, wären die feinen Bewegungen sehr förderlich und unterstützend.

Es ist generell gut, sich eine Form von regelmäßiger Begleitung zu suchen in dieser besonderen Zeit. Das kann auf unterschiedlichen Ebenen sein. Ob Du mit einem Heilpraktiker oder auch alternativ arbeitenden Mediziner arbeitest, mit einem Körper- oder Psychotherapeuten oder mit einem Coach. Hilfreich wäre, wenn diese Person auch mit spirituellen Prozessen vertraut ist, denn hier geht es um spirituelles Erwachen und alles, was damit verbunden ist. Und das läuft oft, wie gesagt, sehr paradox zur allgemeinen Vorstellung und zu dem, was als Glück bezeichnet wird oder wie die Dinge beurteilt werden von unserem Verstand und der Gesellschaft. Sich also in eine Art von Kontinuität zu begeben, in der dieser Entfaltung Raum gegeben werden darf, kann Dein ganz persönliches Geschenk an Dich selbst sein in diesem Jahr.

Haltet Euch so viel wie möglich in Liebe und Dankbarkeit auf, denn dort, wo auch nur ein einziges winziges Licht brennt, hat die Dunkelheit keine Chance. Und dazu sind wir jetzt alle aufgefordert. Für uns selbst und im Sinne des großen Ganzen.

 

DU bist das Licht!

 

In Liebe,

Tina.

 

Für Informationen zu Einzelsitzungen, Mentoring und Terminen vor Ort, via Skype oder Telefon könnt Ihr mich gerne anrufen mobil unter +49 179 4600153 oder Ihr schreibt eine Email an mail@tinaguthknecht.com

Ich freue mich auf Dich! 

PS: Ich würde mich sehr freuen zu erfahren, was Euch beim Lesen des ETUP bewegt. Berührt es etwas in deinem Leben? Schreibt und teilt gerne Euren Kommentar, hier oder auf meiner Facebook Seite. Es ist auch für mich schön, auf diese Art mit Euch allen in Verbindung zu sein! 

 

TINA GUTHKNECHT
Intuitive Coach | Autorin

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