Energy Tune UP September 2016 – Loslassen und Selbstfürsorge

(For the English version view separate blog entry.)

Wow, was war der August für ein Monat! Was wurde da alles hochgespült, ist geschehen, wollte erfahren werden!

Nicht ohne Grund ist Loslassen und damit der Fokus auf der Ausatmung ein ganz wesentliches Thema in diesem Monat.

Wenn wir einmal wirklich bewusst ausgeatmet haben, wird uns oft erst klar, was wir tatsächlich gehalten haben! Das ist so wichtig zu fühlen und Gewahrsein dafür zu entwickeln!

Wir können es in diesem Augenblick tun: Die Augen für einen Moment schließen, über die Nase einatmen und dann mit geöffneten Lippen, lockerem Unterkiefer und einem hörbaren Ton oder Seufzer ausatmen und alle Anspannung abfließen lassen. Der ganze Körper darf sich dabei entspannen, die Schultern sind locker. Und wenn du magst, dann kannst du es etwa dreimal hintereinander wiederholen und immer wieder, mehrmals am Tag, wenn du irgendeinen Druck in dir verspürst.

Kleine Übungen wie diese, die nicht mal zwei Minuten dauern, in dein Leben einzubauen, können alles verändern. Sie sind nicht nebensächlich oder etwa zu vernachlässigen, weil sie vielleicht unspektakulär sind, im Gegenteil – sie sind essentiell! Vor allem kannst du sie für dich alleine machen, jederzeit!

Für viele ist es gerade eine sehr herausfordernde Zeit, in dem Sinne, dass die Dinge nun aus dem Unbewussten an die bewusste Oberfläche kommen. Die Wahrheit zu sehen – eine Art Entschleierung – wo man steht oder mit welchen Themen man zu tun hat, kann oft auch sehr erschütternd sein oder bestimmte Gefühle auslösen wie Wut, Trauer, Schmerz, die dann integriert werden wollen.

Deshalb ist das Thema Selbstfürsorge das andere so wichtige Motiv in diesem Monat und so grundlegend wie selten zuvor.

Wir sind Verstandesmenschen (auch wenn wir uns selbst eher als emotional oder körperlich einordnen würden) und als solche erzogen unsere Gefühle weit hinter uns zu lassen. Das hat zur Folge, dass wir vieles vom Verstand her zwar begreifen, doch heißt es nicht zwangsläufig, dass es in uns, in unserer Seele bereits vollständig angekommen und wirklich integriert ist.

Es ist das Eine, „zu verstehen“, was dir guttut. Doch vielleicht stellst du fest, dass du trotz deines „besseren Wissens“ nicht selten in die andere Richtung läufst. Das ist die oft nicht ganz einfache, doch dabei so entscheidende Übergangsphase. Selbstfürsorge ist etwas, was nur du dir geben kannst! Es ist das Bild, dich an deiner eigenen Hand zu nehmen, dein Herz für dich selbst zu öffnen. Das ist so kraftvoll und tief, dass es zunächst auch überwältigend sein.

Es geht jetzt um die bewusste Entscheidung, gut für dich zu sorgen. Wenn wir dennoch in die andere Richtung laufen, dann ist es oft etwas, was wir – als Energieniveau – gewöhnt sind, was wir kennen. Es zieht uns immer zu dem Gewohnten – zunächst einmal ganz egal, ob es uns guttut oder nicht. Das ist menschlich und ganz wichtig zu beobachten. Und es ist vor allem nichts, worüber wir wütend mit uns sein müssten oder uns schuldig fühlen sollten, denn es ist in unseren Zellen gespeichert und erst die bewusste Wahrnehmung wie sie in diesen Zeiten getriggert wird, macht es überhaupt möglich, das zu sehen! Das ist phänomenal, wenn man es so betrachtet und der erste Schritt zur Veränderung.

Die Energiefrequenz, in der du vorherrschend denkst, fühlst und handelst – das ist dein manifestiertes Leben. Wenn du also beispielsweise merkst, dass es dir nicht guttut, auf Facebook zu surfen und deine Energie währenddessen du es tust, fühlbar in den Keller geht, dann kannst nur du in genau diesem Moment die Entscheidung treffen, es zu stoppen. Und ich meine damit wirklich radikal: Stopp!

Manchmal ist ein Tun, ein „Nicht-tun“!!!

Auch das ist ganz ein wesentlicher Punkt, der leicht missverstanden wird. „Nicht-tun“ hat nicht immer etwas mit Phlegma, Faulheit oder Passivität zu tun. Das ist es, was der Verstand daraus macht und wie wir erzogen wurden. Es ist die Entscheidung dafür, eine Handlung bewusst zu unterlassen, die mir nicht guttut. Das ist die Verantwortung, die bei jedem selber liegt und ein Tag bietet sehr viele Möglichkeiten, immer wieder neu für sich zu entscheiden. Und es ist auch ein Lernprozess und die schon angesprochene, so wichtige Phase der Integration und der Veränderung des eigenen Energieniveaus.

Wenn man ein anderes Leben führen möchte, als das, was man lebt/gelebt hat, weil man merkt, dass es vielleicht doch nicht so ganz stimmig ist/war mit den eigenen tiefsten Wünschen oder Sehnsüchten, dann kommt nicht von außen irgendein Voodoo-Meister und es macht „hex hex“ und alles ist anders. Diese Art von Erlösung wünschen sich selbst viele, die jahrelang auf dem spirituellen Weg sind. Doch am Ende ist es etwas, was nur aus dem Inneren und der eigenen Entscheidung kommt. Auf diese Weise kommst du in die Energiefrequenz, in der du eigentlich sein möchtest. Und irgendwann überwiegt diese. Investiere nicht in deine Sorgen und Befürchtungen, sondern stecke deine Energie buchstäblich in etwas Anderes.

Entscheiden hat auch etwas mit „Scheiden“ zu tun. Irgendeine weitere Form der Optimierung, Selbstoptimierung – dieses noch machen, jenes noch machen, ist nicht das Gebot der Stunde! Es geht darum, auf eine einfache Weise zu sein! Und vielmehr um die Frage „Was tut mir eigentlich gut?“ oder „Was macht mir Freude?“. Fühl’ mal hinein – was macht dir Freude? – und schreibe die Antworten darauf auf und dann folge dem. Tue es! Tue es wirklich! Das ist ein Tun, was in eine neue Richtung geht und neue Räume aufspannt! Ein Tun um des reinen Tuns willen hingegen, ist eine Einbahnstraße. Und die permanente Suche eine Art perfektionistische Auferlegung.

Vielleicht gehörst du zu den Menschen, die auf diese Frage spontan kaum eine Antwort geben können, doch wenn es darum geht, was du tun solltest oder müsstest, dann ist die Liste lang. Als wäre der Anlass, aus reiner Freude etwas zu tun, mehr oder weniger verboten. Ist das etwas, was du kennst?

Überhaupt diese Dinge, die dir Freude bereiten, einmal einzukreisen, ist der erste wichtige Schritt. Neben all dem, was nach oben drängt und angeschaut werden will, bewusste Zeiten für das einzuräumen, was dir schlicht guttun – ob groß oder klein – und diesem auch nachzugehen. Dein Inneres weiß es – du darfst dir selbst die Erlaubnis geben, dem zu folgen. Was war es, was du als Kind gerne gemacht hast? Das ist oftmals eine gute Spur!

Wälder oder die Umgebung von Bäumen sind besonders gute Orte in diesen Tagen. Nicht ohne Grund sind sie die Lunge des Planeten. Sich auf dieser Ebene mit der Natur zu verbinden und zu fühlen, kann eine tiefe Form der Stille und Verbundenheit in dir selbst und mit dem Höheren bewirken. Über deinen eigenen, individuellen Atem kannst du im Hort dieser natürlichen Weggefährten wahrnehmen, dass wir eine große Lunge sind und gemeinsam, als Kollektiv existieren und durch diese Zeiten gehen. Gleichsam können wir uns, so wie wir sind und wie es jetzt ist, mit der Ausatmung in den Schoß von Mutter Erde vollkommen hinsinken lassen. Für diese Art von Energie stehen die Wälder.

Regelmäßige, ausgleichende, gute Energiearbeit und Massagen können ebenfalls sehr unterstützend sein. Es geht grundsätzlich nicht darum, etwas „Schlechtes“ zu eliminieren, es nicht haben zu wollen, sondern um ein Stabilisieren. In dem Sinne, dass wir unser System dazu zu befähigen, mit den hohen Anforderungen der Zeit und im Außen fertig zu werden. Ein bewusstes „Im-Körper-sein“ ist grundlegend um die enormen, aufwühlenden Bewegungen und Umstrukturierungen im Geistigen und in der Welt zu balancieren und aufzufangen. Auch physische Stärkung ist wichtig – tatsächlich über Training den Körper darin zu unterstützen in seine Kraft zu kommen, z.B. mit konkretem Muskelaufbau (ohne Obsession oder Verausgabung). Es geht um Erdung – darum, die ganzen Veränderungen buchstäblich auf die Erde zu bringen.

Und schließlich: „Lieb' ich es?“ – lass dies dein einziges, wichtigstes Mantra sein in den nächsten Wochen. Die Antwort auf diese Frage wird alle deine Blockaden in ihrer Zeit zum Schmelzen bringen.


Ich wünsche euch allen einen wundervollen Monat!



LOVE,
Tina. 
 

Für Informationen zu den Einzelsitzungen und Termine vor Ort, via Skype oder Telefon stehe ich gerne telefonisch unter +49 179 4600513 sowie über E-Mail zu Verfügung.

Ich freue mich auf Dich! 

TINA GUTHKNECHT
Intuitive Coach | Autorin

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